„In Hamburg kann die Nacht nicht süße Melodien summen”

Ein Wolfgang-Borchert-Abend
mit Akkordeon und Trompete



Maria Hartmann



Jens Wawrczeck
Wolfgang Borchert und Hamburg: das war eine ganz innige Beziehung. Der als Antikriegsdichter bekannte Autor von „Draußen vor der Tür” hat mit die schönsten Hymnen an seine Heimatstadt geschrieben. In Gedichten und Prosatexten beschreibt er fühlbare Szenen von nasskalten Hafenvierteln und von Teergeruch, von Mädchen und Vergnügen und vom Brummen und Tuten der großen Dampfer. Anlässlich seines 90sten Geburtstages wird Wolfgang Borchert in der Produktion „In Hamburg kann die Nacht nicht süße Melodien summen” vor allem als lautmalerischer Erzähler von Hamburg, von Hafenvierteln und der Elbe zu Wort kommen.


Natalie Böttcher


Horst Huhn

Der vom Krieg gezeichnete und geprägte Hamburger Dichter hat nicht nur ein Drama und Kurzgeschichten über die Schrecken des Krieges geschrieben. Er stand nicht draußen vor der Tür, sondern mitten im Leben. In seiner kurzen Schaffensperiode hat Borchert das ganze Menschsein beschrieben, hat von Liebe, Sehnsucht, Stimmungen, Borniertheit und Macht erzählt. Diese Vielfalt seines Schaffens werden Maria Hartmann und Jens Wawrczeck auf dem ganzen Rund des Türmerbodens zu Gehör bringen und sie werden dabei von der Akkordeonspielerin Natalie Böttcher und einem der Michel-Türmer, Horst Huhn, auf der Trompete musikalisch begleitet. Ein runder Abend über die Stadt Hamburg und einen ihrer berühmtesten Söhne.

Fotos der Aufführung



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